Das geniale Gefühl der Selbstkontrolle

 

Es hat sich sooo gut angefühlt nein zu sagen!
Und zwar ein Nein zu mir selbst.
Was wie jetzt? Sollte man nicht zu sich selbst immer ja sagen?

Lass mich genauer werden: Nein sagen zu den eigenen Versuchungen, die wir nicht unter Kontrolle haben. Ich z.B. war gerade in der Essenszubereitung für den morgigen Tag als mich ein Fressflash nahezu überkam. Also fast, denn es gelang mir, ein klares NEIN zu mir selbst zu formulieren. Kein strafendes oder verurteilendes, sondern ein liebevolles Nein. Nicht ein Nein von einer vagen Erinnerung an eine Information die besagt dass Essen um die Zeit nicht gut sein sollte.
Sondern ein Nein heraus aus der Klarheit und Gewissheit heraus dass, dass ich es nachher bereuen würde. Und aus Liebe zu mir selbst, weil ich das dem Jakob von morgen nicht antun will. Wer denkt den an den? Der muss morgen aufstehen mit einem schlechten Gefühl im Bauch und hat nichts zum Essen dabei. Das Alles nur damit, sich der momentane Jakob 5min lang “besser fühlt”.

 

Mir kommt gerade der mögliche Ursprung, des so oft vermissten Nein..

Wenn man es in der Kindheit nicht lernt, sprich klare Grenzen der Eltern, spürbare Grenzen, dann hat man es oft als “Erwachsener” auch noch. Ehrlich gesagt ich habe den Umgang mit Grenzen noch nie so umfassend gesehen, geschweige denn so klar differenzieren können.

 

Ohne ein Nein ist jedes JA wirkungslos, denn sage ich ja zu allem ja, sprich: Ich will mir noch was(alles) offen lassen. Ein Nein kann soviel Freiheit schaffen, wie es ein Lottogewinn nie schaffen würde.

Das Nein hat mir wieder die Macht über mich selbst zurückgegeben, das Nein hat jetzt nicht mehr jeder andere in der Hand, sondern nur ich entscheide, was ich/was ich nicht mache.

Das schafft soviel Macht, Energie, Ruhe und Freiheit! Und ich finde dieses Gefühl nachdem ich mich so sehne wieder einmal nicht dort wo ich gesucht habe.

WEN WUNDERTS? Richtig, niemanden.

 

Die Versuchung schwach zu werden und das Dessert doch zu Essen, oder doch noch nicht ins Bett zu Gehen ist immer da und nein sie wird auch mit der Zeit nicht schwächer. Du musst stärker werden und nicht warten dass deine Umstände leichter werden. Ich wünsche niemanden der im Sterbebett liegt, dass er/sie zurückschaut aufs Leben und bereut dass seine Umstände nie leichter geworden sind.

Ich habe mein Leben so lange jetzt aus der Hand gegeben und anderen die Ruder förmlich in die Handgedrückt.

Sag du nein, ich kann nicht!

Doch kannst du schon!

Und zu Was, sagst du dann wirklich JA?

In diesem Sinne: Denk an den -dein Name- von morgen und triff die für DICH richtige Eintscheidung! Lass nicht kurzfristige Bedürfnisse dein Leben kontrollieren, es sei denn du willst dein Leben gar nicht selbst unter Kontrolle haben?

 

Danke fürs Lesen und weiterhin viel Freude,

Jakob Probst

 


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