Warum ist es Anfangs so schwer, wissenschaftliche Literatur zu verstehen?

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Weil die Sätze so lang sind dass, man am Ende des Satzes nicht mehr weiß um was es in der Mitte ging, geschweige den wie er begann oder warum man überhaupt mit dem Lesen begonnen hat.

Natürlich leicht übertrieben, aber es kann schon dem Empfinden eines, dessen nahe kommen, welcher nach langer Lernabstinenz beschließt sich wieder einem neuen Studium zu widmen.
Kurzum, wer sich schwer mit wissenschaftlichen Texten tut, muss üben um seine Aufmerksamkeitsspanne zu verlängern. Dabei ist es Anfangs nicht so wichtig den Inhalt zu verstehen, sondern unser Gehirn daran zu gewöhnen sich mehrere Wörter in Korrelation zueinander zu merken, um am Ende ein Gesamtverständnis zu bilden. (Sätze die in der wissenschaftlichen Sprache gehalten sind,  kommen oft doppelt oder dreimal so viele Wörter vor wie in herkömmlichen Texten.)

Was ist das Zauberwort? Richtig es ist Geduld.
Nach einiger Zeit und um so mehr je mehr man in eine Materie eindringt, desto mehr vergisst man wie lange eigentlich die Sätze sind.

Keine Sorge also, wird schon!

Mir als klassischer “Lernverweigerer” ist es lange schwer gefallen mich zu konzentrieren und ich hatte dadurch auch eine gewisse Scheu vor solchen Texten.

Was meine Lehrer als Faulheit deklariert haben, nenne ich Schonung der Ressourcen, denn immerhin verbrennt unser Gehirn bei angestrengtem Denken ja auch bis zu 1.5kcal pro Minute, das sind immerhin 90kcal bei 1 Stunden lernen! Wer also täglich 4 Stunden intensiv lernt, verbrennt so bis zu 360kcal.

 

In diesem Sinne, frohes studieren!


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